Fehlermeldung

  • Strict warning: Only variables should be passed by reference in ctools_entity_from_field_context() (Zeile 179 von /var/www/sites/all/modules/ctools/plugins/relationships/entity_from_field.inc).
  • Warning: Missing argument 4 for entity_metadata_taxonomy_access() in entity_metadata_taxonomy_access() (Zeile 797 von /var/www/sites/all/modules/entity/modules/callbacks.inc).
  • Notice: Undefined variable: entity_type in entity_metadata_taxonomy_access() (Zeile 798 von /var/www/sites/all/modules/entity/modules/callbacks.inc).
  • Strict warning: Only variables should be passed by reference in ctools_entity_from_field_context() (Zeile 179 von /var/www/sites/all/modules/ctools/plugins/relationships/entity_from_field.inc).
  • Warning: Missing argument 4 for entity_metadata_taxonomy_access() in entity_metadata_taxonomy_access() (Zeile 797 von /var/www/sites/all/modules/entity/modules/callbacks.inc).
  • Notice: Undefined variable: entity_type in entity_metadata_taxonomy_access() (Zeile 798 von /var/www/sites/all/modules/entity/modules/callbacks.inc).
StartseiteGlossarKuenstlerFritz WotrubaZylinder, Säulen und Pfeiler / 1

Fritz Wotruba

Zylinder, Säulen und Pfeiler / 1

Fritz Wotruba, Große stehende Figur (mit erhobenen Armstümpfen), 1956/57, Kalkstein, 190 x 47 x 38 cm, Privatbesitz, USA © Belvedere, Wien, Dauerleihgabe der Fritz Wotruba Privatstiftung

Der Sinn der Skulpturen von Fritz Wotruba liegt in ihrer körperlichen Gestalt und ihrer Haltung: Sie sitzen, hocken, liegen, stehen oder gehen. Wotruba wollte die Konstanten herausarbeiten, die bei jedem menschlichen Körper gleich sind.

Durch diesen künstlerischen Ansatz gelang es ihm, dem Stein oder anderen Materialien mittels einfachster geometrischer Formen eine menschliche Gestalt zu geben. Neben eckigen Formen und daraus entwickelten Pfeilern führte er auch runde Elemente in sein plastisches Vokabular ein und arbeitete mit Zylindern und Säulen, die in unterschiedlichsten Anordnungen den Menschen darstellen. Es entstanden auch Bronzeskulpturen.

Schultern, Hüften und Knie stellte Wotruba nicht mehr mittels Kurven dar; sie werden von Schnitten zwischen den einzelnen Kuben, Quadern oder Zylinderformen markiert, wie bei der Großen stehenden Figur von 1956/57 und dem Jungen König von 1961/62. Die Arme, die die kompakte Einheit des Körpers stören, stellte er zwar manchmal dar, lieber ließ er sie aber weg oder begnügte sich mit Armstümpfen.

1958 erarbeitete Wotruba aus Säulenfiguren das siebenteilige Große Figurenrelief aus Bronze, das vor dem Österreich-Pavillon in Brüssel (dem heutigen 21er Haus) aufgestellt wurde. Wotruba wurde für diese Arbeit mit den Grand Prix der Weltausstellung ausgezeichnet.