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StartseiteGlossarKuenstlerFritz WotrubaFiguren mit Ecken und Kanten / 1

Fritz Wotruba

Figuren mit Ecken und Kanten / 1

Fritz Wotruba, Große sitzende Figur (Menschliche Kathedrale), 1949, Mannersdorfer Kalkstein, 153 x 80 x 75 cm © Belvedere, Wien, Dauerleihgabe der Fritz Wotruba Privatstiftung, Foto: Fabio Simion

Bis zum Ende der 1940er-Jahre hat Wotruba seine Formen überarbeitet. Er entwickelte unter dem Einfluss internationaler Vorbilder ein eigenes künstlerisches Konzept, eine neue Formensprache. Wotruba konzentrierte sich weiterhin auf die in sich ruhende Figur, doch sind die Skulpturen kantig, eckig, geometrisch. Gerade Linien und starke Winkel sind charakteristisch für diese Schaffensphase. Die Große sitzende Figur ist ein Hauptwerk dieser Zeit. Brustkorb und Arme sind nur noch mittels Einkerbungen oder sanften flächigen Niveauunterschieden herausgearbeitet. Die Oberfläche des Steins ist rau und grob behauen. Werkzeugspuren sind sichtbar. Wotruba entwickelte daraus in den 1950er-Jahren Figuren, die auf Würfeln und Quadern basieren. Mit der Reduktion auf diese wesentlichste Form der Darstellung gelang es ihm, Skulpturen regelrecht aus Einzelteilen zu bauen.

Die Zeichnung war ihm dabei nicht nur Vorzeichnung, sie stand auch für sich als autonomes Kunstwerk, das laut Wotruba die Essenz einer Idee bewahrt.