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StartseiteGlossarKuenstler21er HausHinter den Kulissen: So funktioniert Museumsarbeit

21er Haus

Hinter den Kulissen: So funktioniert Museumsarbeit

Arbeitsplatz im 21er Haus, Büroturm, Foto © Belvedere, Wien / Marie Duhnkrack

Ausstellen, Sammeln, Bewahren, Forschen und Vermitteln: Das sind die Kernaufgaben von Museen. Ihnen widmet sich ein Team von knapp 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die das 21er Haus tagtäglich am Laufen halten. Doch wer sind die Menschen, die hinter der Glasfassade des neuen Büroturms in der Arsenalstraße arbeiten?

Was ist typisch für den Arbeitsalltag …

… des Kurators? 

Im Rahmen meines Berufs überlege ich mir den Inhalt einer Ausstellung, schreibe wissenschaftliche Beiträge für Ausstellungskataloge und entwickle Konzepte für eine geeignete Präsentation. Zu meinen Aufgaben gehört es, künstlerische Arbeiten nach System, also etwa zu einem speziellen Thema passend, auszusuchen. Dabei stelle ich Objekte aus unserem Depot zusammen und ergänze diese durch Leihgaben aus anderen Museen. Viel zu tun gibt es auch im Bereich unserer eigenen Kunstsammlung: Diese muss ich wissenschaftlich erfassen und dokumentieren. Ich sammle Forschungsunterlagen zu den Beständen des 21er Haus, überwache die sachgemäße Lagerung und ordne wenn nötig Restaurierungsmaßnahmen an.

… der Mitarbeiterin im Ausstellungsmanagement?

 Bei meiner Arbeit steht die Organisation von Ausstellungen im Mittelpunkt. Angefangen bei der Erstellung von Zeitplänen, der Ausarbeitung und Kontrolle von Ausstellungsbudgets und dem Einholen von Angeboten für die Ausstellungsgestaltung bis hin zur Koordination des Auf- und Abbaus sorge ich für eine punktgenaue Regie des gesamten Projekts. Ich habe Kontakt zu Museen auf der ganzen Welt, betreue die Leihgeber und Kuriere, die die Kunstobjekte aus anderen Depots begleiten, oder auch Künstler, die vor Ort ihre Arbeiten präsentieren. In Summe bin ich also eine Art Schnittstelle zwischen den Kuratoren, den Leihgebern, der Restaurierung, den Ausstellungsarchitekten, den Kunstobjektmonteuren und den Kunsttransportfirmen.

… des Restaurators?

In meinem Beruf bin ich eigentlich ständig unterwegs. Morgens in die Depots oder ins Fotostudio, dann in die Werkstatt oder die Büros meiner Kollegen und schließlich wieder zurück an meinen Computer. Dabei dreht alles um das Wohl der Kunstwerke. Ich befasse mich genauestens mit den Objekten in den Schausälen und den Depots, mit Neuankömmlingen und Leihgaben aus anderen Museen. Kunstwerke auf ihren Zustand hin untersuchen, diesen dokumentieren und fotografieren oder die Objekte wenn nötig wieder auf Vordermann bringen: Das sind meine wichtigsten Aufgaben. Auch berate ich die Kuratoren. Maximale Lichtwerte, Rahmung und Verglasung zum Schutz vor schädlichen UV-Strahlen, Temperatur und Luftfeuchtigkeit, Diebstahlsicherungen und Verpackungsvorgaben – all dies muss bei Ausstellungen zum Schutz der Objekte bis ins kleinste Detail festgelegt werden.

… der Kunstvermittlerin?

Vom schnellen Überblick bis zur intensiven Auseinandersetzung – jeder Mensch verbindet mit einem Museumsbesuch ganz eigene Wünsche und Interessen. Damit das 21er Haus für alle Besucher zu einem bereichernden Ort wird, organisiere ich ein abwechslungsreiches Programm mit Führungen für Groß und Klein, Vorträgen, Künstlergesprächen, Performances und Familienfesten. Das Hauptaugenmerk ist darauf gerichtet, je nach Publikum die Führungen und Veranstaltungen so zu gestalten, dass sowohl das Interesse als auch die Begeisterung für Kunst geweckt wird. Speziell Kindern und Jugendlichen bietet meine Abteilung außerdem die Möglichkeit, im Atelier oder im Fotostudio mit verschiedenen Kunsttechniken zu experimentieren.

… der Shop- und Kassenmitarbeiterin?

Als Shop- und Kassenmitarbeiterin muss ich darauf achten, dass die Kassa stimmt. Am Kassapult werden Eintrittskarten für das Museum und das Kino verkauft. Die Besucher können auch an einer Führung teilnehmen oder einen Audioguide mieten. Möchte jemand etwas aus dem Museumsshop kaufen, dann bin ich auch dabei behilflich. Mein Team und ich sind die erste Anlaufstelle für Informationen über laufende Ausstellungen, das Kinoprogramm oder die Architektur des Hauses.

… des Aufsehers

Wie der Name Aufseher schon sagt, passe ich sehr genau auf, dass niemand die Kunstwerke in unserem Museum berührt oder gar beschädigt. Ich achte darauf, dass in den Ausstellungsräumen nicht fotografiert wird, und stehe für die Beantwortung der vielen Fragen unserer Besucher zur Verfügung.